Online-Archiv

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Für den IB ist es nicht neu, zu Zukunftsfragen interne und externe Fachleute anzuhören, ihre Einschätzungen und Forschungsergebnisse zu diskutieren und diese für die Weiterentwicklung der Geschäftsfelder nutzbar zu machen. Das hat der IB in den vergangenen 72 Jahren immer wieder getan.

Mit dem IB Kongress "Bildung neu denken – sozial, gerecht, digital!"  wurden diese bislang internen Experten-Hearings nun geöffnet: für externe Teilnehmende, aber auch für ein breiteres Publikum aus den Reihen des IB.

Der IB Kongress vermittelte einen sehr aktuellen Wissensstand zum Schwerpunktthema "Bildung neu denken sozial, gerecht, digital!". Hier können Sie sich über alle Referierenden und die Inhalte des ersten digitalen IB Kongresses informieren.

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Videomitschnitte und Präsentationen

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Vortrag mit Diskussion: „Das Marshmallow-Prinzip – Warum Leistung nicht wie von selbst zu sozialem Aufstieg führt“

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Der Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema, dass Kinder in Deutschland, die aus einem eher armen Elternhaus stammen, statistisch gesehen kaum eine Chance haben, auf der sozialen Leiter aufzusteigen – auch wenn sie extrem hart arbeiten. Wie es vielleicht doch gelingen und wie das Bildungs- und Sozialsystem für mehr Chancengleichheit sorgen kann, wurde zusammen mit dem Redner diskutiert.

Dr. Wolfgang Gründinger

Dr. Wolfgang Gründinger ist führender Zukunftslobbyist. Für seine Bücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt „Alte-Säcke-Politik“. Das Wirtschaftsmagazin Capital sowie das Handelsblatt nahmen ihn in ihre Rankings der „jungen Elite Deutschlands“ auf. Er engagiert sich u.a. als Botschafter der Stiftung Generationengerchtigkeit, als assoziiertes Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome, als Responsible Leader der BMW Foundation sowie als Mentor beim Netzwerk Chancen.

 

 

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Vortrag mit Diskussion: "Sag mir woher du kommst" - Chancengerechtigkeit im Bildungssystem

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Bildung und soziale Herkunft sind zwei Begriffe, die im Zusammenhang mit Chancengerechtigkeit viel diskutiert werden. Der Vortrag ging mit Blick auf nationale und internationale Bildungsvergleichsstudien auf die Entwicklung der Chancengerechtigkeit in Deutschland seit dem PISA-Schock von 2001 ein und entwickelte eine Reihe von Thesen für den Umgang mit dem Thema Bildungschancen.

Prof. Dr. Christine Sälzer

Prof. Dr. Christine Sälzer ist Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Stuttgart und bildet dort angehende Lehrkräfte aus. Als langjährige Koordinatorin der PISA-Studie in Deutschland liegt ihr Schwerpunkt darauf, künftige Lehrkräfte in der Auseinandersetzung mit empirischen Erkenntnissen im Bildungsbereich zu unterstützen.

 

 

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Vortrag mit Diskussion: Interkulturelles Lernen / interkulturelle Bildung im Kontext von digitaler Bildung

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Interkulturelles Lernen widmet sich heute nicht mehr nur der Zusammenarbeit internationaler Akteure, sondern in allgemeinerer Hinsicht auch Möglichkeiten eines kompetenten Umgangs mit unbestimmten und unsicheren Situationen. Der Beitrag zeigte am Beispiel interkultureller Planspiele, wie virtuelle Lernszenarien aufgebaut sein können, um solche Kontexte auch @home zu generieren und interkulturelle Kompetenzentwicklung zu fördern.

Prof. Dr. Jürgen Bolten

Prof. Dr. Jürgen Bolten lehrt an der Universität Jena im Fach Interkulturelle Wirtschaftskommunikation. Zu seinen Lehr- und Arbeitsschwerpunkten zählt „Interkulturelles Lehren und Lernen via E-Learning“. Er betreut die internationale Lernplattform glocal-campus.org und leitet neben verschiedenen Projekten zur digitalen internationalen Hochschulzusammenarbeit das Projekt „Weltoffen miteinander arbeiten. In Thüringen“ (WOM).

Ausgezeichnet wurde seine Aktivitäten und anderem mit dem Deutschen E-Learning-Preis d-elina, dem Lehrexzellenzpreis des Stifterverbands, dem Innovationspreis Jena-Weimar und der Lehrpreis für E-Learning der Universität Jena.

 

 

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Vortrag mit Diskussion: Digitalisierung in der beruflichen Bildung

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Aus Sicht der Digitalisierungsprojekte an der IB Hochschule wurden Entwicklungen digitaler Lehr- und Lernmedien vorgestellt. Der Vortrag zeigte, wie die Erfahrungen bei der Umwandlung analoger in digitale, teils auch virtuelle, Lehrmaterialien auf die berufliche Bildung und Weiterbildungen übertragen werden können. Ein Blick auf internationale Standards und Entwicklungen erweiterte die Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten.

Prof. Dr. phil. Mariam Hartinger

Prof. Dr. phil. Mariam Hartinger ist klinische Diplom-Sprechwissenschaftlerin, DFG-Stipendiatin an der Queen Margaret University, Edinburgh und Vizepräsidentin für Forschung an der IB Hochschule für Gesundheit und Soziales.

 

 

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Vortrag mit Diskussion: Der Einfluss digitaler Medien auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen

Der Vortrag beschäftigte sich innerhalb der vierten Themensäule mit dem Einfluss digitaler Medien auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, insbesondere an den Übergängen. Dabei ging es unter anderem um die Rolle der Herkunft junger Menschen bei der Gestaltung von Übergängen und wie sich soziale Ungleichheiten durch die Nutzung digitaler Medien verstärken.

Prof. Dr. Angelika Beranek

Prof. Dr. Angelika Beranek  arbeitete über 10 Jahre in der medienpädagogischen Jugendarbeit. Seit 2015 ist sie Professorin an der Hochschule München, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften und vertritt dort den Schwerpunkt Medienbildung. Sie beschäftigt sich mit den Themenbereichen Algorithmen, Coding, Games, Social media, Making, Theoriebildung, Mediensozialisation und Medienerziehung im Kontext der Sozialen Arbeit.

 

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Vortrag mit Diskussion: Bildungszugänge eröffnen – Alphabetisierung und Grundbildung als Thema für die soziale Arbeit?

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Rund 6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Längere Texte werden zu einer unüberwindbaren Hürde. Sollte sich Soziale Arbeit mit diesem Thema beschäftigen? Oder sind wir dann wieder nur der „Reparaturbetrieb“ der Schule? Was erwarten wir an Grundbildung von unseren Mitmenschen und welchen Stellenwert hat Grundbildung in unserer Profession?
Mit dieser Grundsatzfrage und mit der Frage, was wir über den Alltag von Betroffenen mit geringer Grundbildung wissen, beschäftigte sich dieser Vortrag.

Prof. Dr. Wibke Riekmann

Dr. Wibke Riekmann ist Professorin für Theorie und Praxis in der Sozialpädagogik an der Medical School in Hamburg. Sie hat über das Thema demokratische Bildung in der Jugendarbeit promoviert und dann in der Erwachsenenbildung über das Thema Menschen mit geringer Literalität geforscht. Jetzt tritt sie für eine stärkere Verbindung dieser beiden Bereiche ein.

 

 

Vortrag mit Diskussion: Nachhaltige berufliche Eingliederung von Menschen aus einem anderen kulturellen Kontext

Als Einleitung wurde kurz besprochen, wie Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert. Welche Berufe sind stärker betroffen? Was bedeuten die Veränderungen für Arbeitnehmer? Anschließend ging der Vortrag auf die Situation von Geflüchteten Personen im deutschen Arbeitsmarkt ein. In welchen Berufen sind sie tätig? Was sind ihre Perspektiven vor dem Hintergrund der Digitalisierung? Welche Aspekte der Integration werden von der Digitalisierung begünstigt bzw. erschwert? Der Vortrag endetet mit konkreten Empfehlungen.

Dr. Sekou Keita

Dr. Sekou Keita ist seit Mai 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB. Er studierte Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Entwicklungsökonomie an der Universität Clermont-Auvergne. Im November 2016 hat er seine Promotion zu dem Thema internationale Arbeitsmigration an derselben Universität abgeschlossen. Von Januar 2017 bis April 2018 hat er für die Organisation Innovations for Poverty Action in Burkina Faso an einem Feldforschungsprojekt gearbeitet.

Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen internationale Migration und Arbeitsmarktintegration von Migranten und Flüchtlingen. Er interessiert sich auch für die Entwicklungsökonomie, mit den Schwerpunkten Bildung und Funktionen der Sprache.

 

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Podiumsdiskussion: "Bildung neu denken – sozial, gerecht, digital?"

Zum Bildungsverständnis des Internationalen Bundes

Karola Becker

Mitglied des Vorstandes des Internationalen Bundes

Prof. Dr. Benno Hafenegger

Prof. (em.) am Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg, Arbeits- und Forschungsschwerpunkte zu Fragen von Jugend, Bildung und Demokratie, Demokratiegefährdung und Extremismus

Petra Merkel

Präsidentin des Internationalen Bundes

Prof. Dr. Anastasia Paschalidou

Prof. Dr. Anastasia Paschalidou ist seit 2020 als Vertretungsprofessorin für Außerschulischeund Politische Jugendbildung, Jugendsozialarbeit, Jugendhilfe und Schule an der Frankfurt University of Applied Sciences tätig.

Prof. Dr. Franz Prüß

Prof. Dr. Prüß ist Mitglied des Präsidiums des IB, Vorsitzender des IB-Landeskuratoriums Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied der Pädagogischen Grundsatzkommission des IB.

Veranstalter

Die IB Gruppe


Der Internationale Bund (IB) ist mit seinem Verein und seinen Gesellschaften einer der großen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Der Internationale Bund unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen.

Der Leitsatz „Menschsein stärken“ ist für die mehr als 14.000 Mitarbeitenden des IB Motivation und Orientierung. Gegründet im Jahr 1949, blickt der IB auf jahrzehntelange Erfahrungen mit Menschen in schwierigen Lebenslagen zurück. Sein unternehmerisches Handeln basiert auf gesellschaftlichem Engagement und der Übernahme sozialer Verantwortung. Ob moderne Aus- und Weiterbildung, Vermittlung beruflicher Qualifikation oder fachkundiges Management sozialer Dienste: Der IB ist der richtige Ansprechpartner.

Präsidentin des IB e.V. ist die ehemalige Bundestagsabgeordnete Petra Merkel. Dem ehrenamtlichen Präsidium gehören Vertreter des öffentlichen Lebens, der Sozialpartner, Parteien sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an. Wenn es um Menschen in Not geht, wenn soziale Betreuung gebraucht wird, wenn moderne Weiterbildung und berufliche Qualifikation vermittelt werden sollen oder das fachkundige Management sozialer Dienste gefragt ist: Der IB hilft weiter!