Über den Kongress

Veranstalter

Die IB Gruppe


Der Internationale Bund (IB) ist mit seinem Verein und seinen Gesellschaften einer der großen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Der Internationale Bund unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen.

Der Leitsatz „Menschsein stärken“ ist für die mehr als 14.000 Mitarbeitenden des IB Motivation und Orientierung. Gegründet im Jahr 1949, blickt der IB auf jahrzehntelange Erfahrungen mit Menschen in schwierigen Lebenslagen zurück. Sein unternehmerisches Handeln basiert auf gesellschaftlichem Engagement und der Übernahme sozialer Verantwortung. Ob moderne Aus- und Weiterbildung, Vermittlung beruflicher Qualifikation oder fachkundiges Management sozialer Dienste: Der IB ist der richtige Ansprechpartner.

Präsidentin des IB e.V. ist die ehemalige Bundestagsabgeordnete Petra Merkel. Dem ehrenamtlichen Präsidium gehören Vertreter des öffentlichen Lebens, der Sozialpartner, Parteien sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an. Wenn es um Menschen in Not geht, wenn soziale Betreuung gebraucht wird, wenn moderne Weiterbildung und berufliche Qualifikation vermittelt werden sollen oder das fachkundige Management sozialer Dienste gefragt ist: Der IB hilft weiter!

Die Schwerpunktthemen unter der Lupe

Was verbirgt sich hinter den Beiträgen?


Der IB Kongress setzt sich aus vielen innovativen Veranstaltungsformaten zusammen. So finden Sie Praxispanels, Workshops, Expertendiskussionen oder der klassische Vorträge im Programm.

Hier finden Sie Informationen, welche Referierenden, Veranstaltungsformate und Inhalte Sie in den einzelnen Kongresselementen erwarten:

Key Notes

Prof. Dr. Gerhard de Haan 

Die Zukunft der Bildungslandschaft

seit 2011: Professor für Zukunfts- und Bildungsforschung an der Freien Universität Berlin, Institut Futur
seit 1995: Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung
2002-2008: Mitglied des Fachausschusses Wissenschaften der Deutschen UNESCO-Kommission
2004-2015: Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade  „Bildung für nachhaltige Entwicklung”
seit 2015: Wissenschaftlicher Berater des BMBF für das UNESCO-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Auszeichnung: 2014 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

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Prof. Dr. Peter Thuy

 Impulsvortrag "Private Hochschulen im deutschen Bildungssystem"

Vorstandsvorsitzender des Verbands der privaten Hochschulen e.V.

2010: Geschäftsführer Career Partner GmbH München, verantwortlich für die akademische Programmentwicklung
2000: Professor für Dienstleistungswirtschaft und Volkswirtschaftslehre und Gründungsrektor an der Internationalen Hochschule, Bad Honnef; seit 2005 bis heute Rektor ebendort

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Dr. Franziska Giffey

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zuvor war sie Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln. Von 2010 bis 2015 war sie in Neukölln als Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport tätig. Davor arbeitete sie acht Jahre lang als Europabeauftragte des Bezirks.

Neben einem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin erwarb Franziska Giffey einen Master of Arts für Europäisches Verwaltungsmanagement und legte 2009 ihre Promotion im Bereich Politikwissenschaft ab.

Qualifizierung

Nachhaltige berufliche Eingliederung von geflüchteten Menschen

Der deutsche Arbeitsmarkt mit seiner zertifikatsfixierten Berufsfachlichkeit gehört zu den weltweit dicksten Brettern, die Zuwandernde – egal ob geflüchtet oder mit einem anderen Aufenthaltstitel – zu bohren sich vornehmen könnten. Die geringe internationale Verbreitung der deutschen Sprache macht es ihnen auch nicht gerade einfacher. Andererseits ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt für Menschen ohne zertifizierte berufliche Qualifikation auch wenig Platz, und dieser Platz wird künftig noch schmaler werden. Darum ist es im Interesse der Nachhaltigkeit richtig, möglichst viele Geflüchtete in Ausbildung oder Studium zu bringen. Damit das gelingt, müssen aber die Strukturen von Ausbildung und Arbeitsmarkt offener werden für untypische, von üblichen Altersmustern abweichende Bildungs- und Erwerbsverläufe. Das hilft allen, Bildungsin- wie -ausländer*innen, Geflüchteten wie anderen Migranten, bis in ein höheres Lebensalter in einer veränderlichen Arbeitswelt zu bestehen.

Prof. Dr. Matthias Knuth

Research Fellow am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen, 2011 - 2017 Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF), 2003 - 2011 Leiter der Forschungsabteilung „Entwicklungstrends des Erwerbssystems“ im IAQ. Forschungsschwerpunkte: Mobilität auf dem Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, international vergleichende Sozialpolitik, Erwerbstätigkeit von Älteren und von Personen mit Migrationshintergrund.

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Workshop: Betreuung oder und Bildung? Wer will, soll was und warum in Hort und Ganztagsgrundschule?

Zum geplanten Rechtsanspruch von Grundschulkindern stehen im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD (2018) die Begriffe „Betreuung“ und „Bildung“. Was kann unter „Betreuung“ verstanden werden? Wie kann ganztägige „Bildung“ bei Kindern im Grundschulalter verstanden werden? Im Workshop stehen konzeptionelle Grundlagen für eine ganztägige Bildung in Hort und Ganztagsschule im Fokus. Ihre Fragen dazu sind herzlich willkommen.

Prof. Dr. Manja Plehn

Prof. Dr. Manja Plehn ist Professorin für Pädagogik der Kindheit an der SRH Hochschule für Gesundheit. Einer ihrer Schwerpunkte ist die pädagogische Qualität in Hort und Ganztagsschule. Zu diesen Themen forscht sie und ist aktiv in der weitergehenden Professionalisierung der Praxis. Sie ist Gründungsmitglied und Sprecherin der AG Kinder zwischen 6 und 12 Jahren der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit (BAG e.V.).

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Vortrag: Professionalisierung von Personal im Kitabereich

Prof. Dr. Tassilo Knauf

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Bildung unter dem Vorzeichen einer geistigen Behinderung

Prof. Dr. Manfred Gerspach

Manfred Gerspach, Prof. Dr. phil., lehrte bis 2014 Behinderten- und Heilpädagogik an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit. Heute ist er als Seniorprofessor am Institut für Sonderpädagogik der Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind neben den genannten Lehrgebieten die Arbeit mit sogenannten verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, Psychoanalytische Pädagogik und die Erziehung im Elementarbereich. Veröffentlichungen u.a.: Psychoanalytische Heilpädagogik (2009), Generation ADHS – den „Zappelphilipp“ verstehen (2014), Psychodynamisches Verstehen in der Sonderpädagogik (2018), Gerspach, Manfred, Eggert-Schmid Noerr, Annelinde, Naumann, Thilo, Niederreiter, Lisa (Hrsg.): Psychoanalyse lehren und lernen an der Hochschule (2014).

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 Praxis-Panel

  • Innovative Ansätze in der politischen Bildung (Best-Practice-Beispiele im Strafvollzug)

Anerkennung

 Projekt "ValiKom Transfer" – Mit Validierungsverfahren berufliche Kompetenzen bewerten und zertifizieren

Viele Menschen ohne Berufsabschluss haben sich während ihres Arbeitslebens umfangreiche berufliche Kompetenzen angeeignet – einen anerkannten Nachweis dafür besitzen sie jedoch nicht. Mit der Kammerverbundinitiative "ValiKom Transfer" wird diesem Problem entgegen gewirkt. Durch ein Validierungsverfahren werden informell und non-formal erlernte Kompetenzen dokumentiert und im Vergleich zu einem anerkannten Ausbildungsberuf bewertet. Am Ende erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat von einer Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer oder Landwirtschaftskammer das belegt, dass sie den Beruf teilweise oder vollständig beherrschen.

Tina Rapp

Projektleitung ValiKom Transfer, Westdeutscher Handwerkskammertag

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Vortrag mit leitfragenbasierter Diskussion: Anerkennung und Demokratie

Demokratische Gesellschaften sind abhängig und werden getragen von der aktiven Anerkennung und Zustimmung durch ihre BürgerInnen. Dies gelingt nur, wenn BürgerInnen demokratische Arbeitsfelder und Gelegenheiten haben, die sie befähigen und ihnen ermöglichen Demokratie im Alltag, in der Gesellschaft und Politik zu erfahren, zu lernen und zu leben. Hier sind Pädagogik und Bildung, Jugendhilfe und soziale Arbeit als gelebte Kultur bedeutsam und geradezu prädestiniert eine anerkennende Demokratie und demokratische Anerkennung zu realisieren.

Dr. Benno Hafeneger

Prof. (em.) am Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg, Arbeits- und  Forschungsschwerpunkte zu Fragen von Jugend, Bildung und Demokratie,  Demokratiegefährdung und Extremismus

fridays for future Frankfurt am Main (angefragt)

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Vortrag mit leitfragenbasierter Diskussion: Non-formale Bildung und informelles Lernen
Das Potential von Freiwilligendiensten. Ein Beitrag der Praxisforschung zwischen fachlichem Diskurs und Konzeptionsentwicklung

Prof. Dr. Andreas Thimmel

Professor Dr. Thimmel lehrt und forscht in den Bereichen Soziale Arbeit, Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Internationale Jugendarbeit, nationale und europäische Jugendpolitik sowie politische Bildung. In einem Begleitforschungsprojekt (2015-2017) erarbeitete er gemeinsam mit Kolleg*innen der TH Köln und den IB Freiwilligendiensten ein bildungstheoretisch fundiertes Konzept der pädagogischen Arbeit.

Olav Homburg (IB Freiwilligendienste Hamburg)

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Vortrag mit Diskussion: Grenzen überwinden – Anerkennung formaler Bildungsabschlüsse aus dem Ausland

Welche Hürden stellen sich für die Akteure im Anerkennungsprozess? Welche Lösungsansätze und Gelingensbedingungen zur Arbeitsmarktintegration konnten im Rahmen von IQ entwickelt werden?

Anette Noll-Wagner

IB Südwest gGmbH, Projektleiterin Qualifizierungsbegleitung Internationale Fachkräfte qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt (InFA), Teilprojekt im Landesnetzwerk Hessen im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)

Nach ihrem Studium der Sozialpädagogik ist sie seit vielen Jahren in der beruflichen Bildung bei der IB Südwest gGmbH tätig. Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden die Themen Nachqualifizierung und Qualifizierungen zur Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen.

Dr. Petra Notz

INBAS GmbH, Projektleitung Mobile Beratung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen (MoAB), Teilprojekt im Landesnetzwerk Hessen im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)

Nach ihrem Studium der Soziologie und Pädagogik in Tübingen war sie mehrere Jahre beim Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur (FATK e.V) der Universität Tübingen beschäftigt. Seit 2004 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut für Berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) und verantwortet als Bereichsleitung Themengebiete rund um die berufliche Bildung.

Zugänge

Vortrag mit Diskussion: „Sag mir woher du kommst“ – Chancengerechtigkeit im Bildungssystem

Bildung und soziale Herkunft sind zwei Begriffe, die im Zusammenhang mit Chancengerechtigkeit viel diskutiert werden. Der Vortrag geht mit Blick auf nationale und internationale Bildungsvergleichsstudien auf die Entwicklung der Chancengerechtigkeit in Deutschland seit dem PISA-Schock von 2001 ein und entwickelt eine Reihe von Thesen für den Umgang mit dem Thema Bildungschancen.

Prof. Dr. Christine Sälzer

Christine Sälzer ist Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Stuttgart und bildet dort angehende Lehrkräfte aus. Als langjährige Koordinatorin der PISA-Studie in Deutschland liegt ihr Schwerpunkt darauf, künftige Lehrkräfte in der Auseinandersetzung mit empirischen Erkenntnissen im Bildungsbereich zu unterstützen.

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  Bildungszugänge eröffnen: Alphabetisierung und Grundbildung als Thema für die Soziale Arbeit?

Rund 6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Längere Texte werden zu einer unüberwindbaren Hürde. Sollte sich Soziale Arbeit mit diesem Thema beschäftigen? Oder sind wir dann wieder nur der „Reparaturbetrieb“ der Schule? Was erwarten wir an Grundbildung von unseren Mitmenschen und welchen Stellenwert hat Grundbildung in unserer Profession?

Mit dieser Grundsatzfrage und mit der Frage, was wir über den Alltag von Betroffenen mit geringer Grundbildung wissen, wird sich der Vortrag beschäftigen.

Prof. Dr. Wibke Riekmann

Dr. Wibke Riekmann ist Professorin für Theorie und Praxis in der Sozialpädagogik an der Medical School in Hamburg. Sie hat über das Thema demokratische Bildung in der Jugendarbeit promoviert und dann in der Erwachsenenbildung über das Thema Menschen mit geringer Literalität geforscht. Jetzt tritt sie für eine stärkere Verbindung dieser beiden Bereiche ein.

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  Möglichkeiten virtueller Realität (VR) im Hochschulkontext am Beispiel der Virtuellen Hochschulklinik

Was bedeutet die Digitalisierung für die Gesundheitsversorgung konkret? Beispiele aus der Medizin zeigen Nutzungsmöglichkeiten Virtueller Realitäten im Studium, aber auch in der beruflichen Praxis, z.B. zum Auffrischen diagnostischer Fähigkeiten mittels Ultraschall (Sonographie). Die IB Hochschule für Gesundheit und Soziales entwickelt virtuelle Anwendungsmöglichkeiten in der Pflege, Notfallsanitäter, Angewandter Psychologie sowie den Therapieberufen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Es entsteht eine "Virtuelle Hochschulklinik", in dem z.B. das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), virtualisiert, d.h. in 3D real gefilmt wird, um den Arbeitsort Klinik in die Lehrveranstaltungen der Hochschule zu integrieren. Das Projekt ist durch Mittel des Internationalen Bundes (IB) finanziert.

Prof. Dr. phil. Mariam Hartinger

Prof. Dr. phil. Mariam Hartinger ist Diplom-Sprechwissenschaftlerin (MLU Halle-Wittenberg). An der IB Hochschule für Gesundheit und Soziales leitet sie den Studiengang Logopädie, ist die Vizepräsidentin für Forschung und seit 2014 Projektleiterin des BMBF-Projekts "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen". Die "Virtuelle Hochschulklinik" ist dank der Förderung durch den IB das neueste Forschungsprojekt an der Hochschule.

Prof. Dr. rer. medic. Antje Schubert

Prof. Dr. rer. medic. Antje Schubert ist Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin (MLU Halle-Wittenberg), Gesundheitspädagogin (B.A.) und Dipl.-Physiotherapeutin (FH). Sie leitet den Studiengang Physiotherapie an der IB Hochschule für Gesundheit und Soziales Berlin. Weiterhin arbeitet sie im IB geförderten Forschungsprojekt "Virtuelle Hochschulklinik" und im BMBF Forschungsprojekt „Therapeutic Research als berufsbegleitende Weiterbildung für
Gesundheitsfachberufe“ im Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“.

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  Wer kann (nicht) mitmachen?

Vortrag und Workshop zum Abbau von Barrieren der Teilhabe

Dr. Thorsten Merl

Dr. Thorsten Merl promovierte in der Erziehungswissenschaft zu Inklusion und Bildungsungleichheit. Derzeit habilitiert er an der Universität Siegen. Darüber hinaus arbeitet er als Berater und Trainer im Bereich Inklusion & Diversität sowie Kommunikation & Kooperation. Er hat ein Masterstudium in Erwachsenenbildung sowie in interkultureller Kommunikation und Bildung abgeschlossen und Zusatzqualifikationen in Themenzentrierter Interaktion (Ruth Cohn Institute for TCI International) und Erlebnispädagogik erworben.

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 Praxis-Panel

  • Vortrag von Prof. Dr. phil. Christian Trumpp,  Präsident der IB Hochschule
  • DeltaNetz: Modelle zur Stärkung von Grundbildung im Quartier (IB e.V.)
  • Coachingprogramm:  Persönlichkeitsentwicklung, Soziale Kompetenz als Grundvoraussetzung für Teilhabe an Bildung. Woran scheitert das Teilnehmen an Bildungsangboten? Referentin Friederieke Schnor-Kaupa / IB Freiwilligendienste Standort Tübingen

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(Kurz-)Vortrag mit Diskussion/Expertengespräch: Offene digitale Bildungsressourcen / offene Bildungszugänge

Dr. Magdalena Spaude

Dr. Magdalena Spaude arbeitet derzeit am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung und vertritt das Projekt OERInfoEB. Dieses hat zum Ziel, Kompetenzen hinsichtlich offener Bildungsmaterialien (OER) im Feld der Erwachsenen- und Weiterbildung zu verankern und zu vertiefen sowie diesbezügliche Netzwerke zu schaffen. Außerdem hat sie einen beruflichen Schwerpunkt im Bereich der Sprach- und Schriftsprachvermittlung (Alphabetisierung). Frau Spaude war an verschiedenen Universitäten u.a. in der Lehrer*innenausbildung tätig, führt Workshops im Rahmen der Zusatzqualifizierung von Lehrkräften in Integrationskursen mit Alphabetisierung durch und hat auch in solchen Integrationskursen unterrichtet. 

Übergänge

Praxis-Panel

  • WG für junge Wohnungslose "Spurwechsel"                                  
  • Technikzentrum für Mädchen und Frauen
  • Jugendwerkstatt Stegerwaldsiedlung
  • Freiwilligendienste Mecklenburg-Vorpommern als Beispiel für nachhaltige Übergangsbegleitung

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Vortrag: Der Einfluss digitaler Medien auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen

Der Vortrag beschäftigt sich innerhalb der vierten Themensäule mit dem Einfluss digitaler Medien auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, insbesondere an den Übergängen. Dabei geht es unter anderem um die Rolle der Herkunft junger Menschen bei der Gestaltung von Übergängen und wie sich soziale Ungleichheiten durch die Nutzung digitaler Medien verstärken.

Prof. Dr. Angelika Beranek

Prof. Dr. Angelika Beranek  arbeitete über 10 Jahre in der medienpädagogischen Jugendarbeit. Seit 2015 ist sie Professorin an der Hochschule München, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften und vertritt dort den Schwerpunkt Medienbildung. Sie beschäftigt sich mit den Themenbereichen Algorithmen, Coding, Games, Social media, Making, Theoriebildung, Mediensozialisation und Medienerziehung im Kontext der Sozialen Arbeit.

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Ausbildungsbegleitend studieren? Erste Erfahrungen aus einem neuen Studiengang

Prof. Dr. Hans-Rüdiger Kaufmann

Prof. Dr. Hans Rüdiger Kaufmann ist an der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) Studiengangsleiter des Studiengangs Management und Unternehmensführung, Professor für International Sales Management und darüber hinaus international als Dozent, Forscher und Autor tätig. Seine Arbeit wurde schon mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Academy of Marketing Sciences den William R. Darden Award for the Best Market Research Methodology.

Prof. Dr. Frank Stäudner

Prof. Dr. Frank Stäudner ist an der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) Studiengangsleiter des Studiengangs Business Management. Der promovierte Wissenschaftsphilosoph gestaltet seit 20 Jahren die Wissenschaftswelt mit. Stäudner vertrat sechs Jahre lang die Interessen der Leibniz-Institute in Berlin und leitete sieben Jahre lang die Kommunikationsabteilung des Stifterverbandes, der größten privaten Wissenschaftsförderorganisation. Er war Geschäftsführer von Weiterbildungsakademien und lehrt seit vielen Jahren an Universitäten und Fachhochschulen. Seine Interessen liegen an der Schnittstelle von Wissenschaftspolitik, -kommunikation und -management. Er glaubt, dass Wirtschaft und Wissenschaft viel voneinander lernen können, aber sich zu selten aufmerksam zuhören.

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Vortrag: Berufsorientierung und Digitalität – Bildungs(r)evolution am Übergang Schule-Beruf

Mit der flächendeckenden Etablierung von Potenzialanalysen für Schüler*innen eröffnet sich der empirischen Berufsorientierungsforschung ein bisher einmaliger Datenfundus. Prof. Dr. Brüggemann führt in den Stand der praxisorientierten Forschung ein und nimmt den Verlauf von Berufsorientierungsprozessen am Übergang Schule-Beruf in den Blick. Welche pädagogischen Lernziele lassen sich identifizieren? Welchen Einfluss haben digitale Medien auf den Orientierungsprozess? Und lassen sich Potenzialanalysen mit digitalen Hilfsmitteln effektiv durchführen?

Prof. Dr. Tim Brüggemann

Prof. Dr. Tim Brüggemann lehrt an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und ist dort Prorektor für Online-University, Fernstudium und Weiterbildung. Die Prozesshaftigkeit von Berufsorientierung ist ein wesentlicher Schwerpunkt seiner empirischen Forschung. Des Weiteren ist er Gründungsmitglied des bundesweiten „Wissenschaftlichen Netzwerk Berufsorientierung“ (WiNBO.).

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Fachforum mit zwei Beiträgen und Diskussion: Erwerbstätigkeit und Bildung am Ende des Berufslebens

Beitrag 1: Erwerbstätigkeit am Übergang zwischen der Erwerbs- und Ruhestandphase

Wie verändert sich das Arbeiten im Alter und der Übergang in die Ruhestandphase?

Eric Thode

Bertelsmann Stiftung, seit April 2018 als Director des Programms „Arbeit neu denken“.
Autor zahlreicher Beiträge zu arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Themen

 

Beitrag 2: Wie Bildung im Alter gelingt

Was brauchen ältere Menschen, damit Bildung gelingen kann, warum ist Bildung im Alter überhaupt so wichtig und inwiefern bestehen Zusammenhänge mit der Teilhabe am gesellschaftlichern Leben?

Nicola Röhricht

geboren 1967, Mutter dreier erwachsener Kinder, Diplom-Kulturpädagogin, seit 2003 bei der BAGSO in Projekten zu Modernisierungsprozessen der Verbandsarbeit, BAGSO-Wirtschaftsdialog, Projekte zu Digitalisierungsthemen. Referentin für Digitalisierung und Bildung bei der BAGSO

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